Dachdurchdringungen als Schwachstelle

Jede Kabeldurchführung durch das Dach einer PV-Anlage ist eine potenzielle Schwachstelle für Wassereintritte. Undichte Dachdurchdringungen verursachen Schäden am Dachstuhl, an der Dämmung und im Gebäudeinneren, die oft erst nach Jahren entdeckt werden, wenn der Schaden bereits erheblich ist. Eine fachgerechte Ausführung und regelmäßige Kontrolle der Kabeldurchführungen ist daher ein wichtiger Bestandteil jeder PV-Inspektion.

Normative Anforderungen

Für Dachdurchdringungen bei PV-Anlagen gelten folgende Anforderungen:

Kabelführung durch geneigte Dächer

Bei geneigten Ziegeldächern sind folgende Ausführungen gebräuchlich:

Prüfpunkte bei der Inspektion:

Flachdachdurchführungen

Bei Flachdachsystemen sind Kabeldurchführungen besonders kritisch:

Prüfmethoden bei der Inspektion

Für die Prüfung auf Wasserdichtheit stehen folgende Methoden zur Verfügung:

Häufige Mängel bei Dachdurchdringungen

Fazit

Dachdurchdringungen sind eine oft übersehene Schwachstelle bei PV-Inspektionen. Eine sorgfältige Prüfung schützt nicht nur die elektrische Anlage, sondern verhindert auch teure Gebäudeschäden durch Wassereintritt.

PV Check Pro

Dachdurchdringungen bei PV-Anlagen: Wasserdichtheit prüfen | PV-Anlagen-Check vom unabhängigen Profi

PV-Dachdurchdringungen auf Wasserdichtheit prüfen: Manschettenarten für geneigte und Flachdächer, Inspektionsmethoden und häufige Mängel erklärt.

Unverbindliche Vermittlungsanfrage

Wir können Ihre Anfrage an geeignete Fachbetriebe weiterleiten. Anzahl und Zeitpunkt möglicher Rückmeldungen sind nicht garantiert. Der Vertrag kommt nur mit dem gewählten Fachbetrieb zustande.

So funktioniert der Vergleich

  1. PLZ und Eckdaten eintragen - dauert weniger als drei Minuten.
  2. Wir können die vollständige Anfrage an bis zu drei geeignete Fachbetriebe weiterleiten; eine bestimmte Zahl von Rückmeldungen ist nicht zugesichert.
  3. Mögliche Rückmeldungen prüfen Sie direkt mit dem jeweiligen Fachbetrieb. Ein Vertrag entsteht nur mit dem von Ihnen gewählten Betrieb.

Angebotsprüfung für Photovoltaik-Offerten

PV-Check-Pro nimmt ein konkretes Solar-Angebot Ihres Fachbetriebs auseinander und prüft 23 typische Schwachpunkte: tatsächliche Modulleistung in Wp pro Stück, Wechselrichter-Topologie (String, Hybrid, Modul-Wechselrichter), Garantiebedingungen (Produkt vs. Leistung), Wartungsklausel, Eigentum am Wechselrichter beim Mietmodell, Eintragung ins Marktstammdatenregister (MaStR) und korrekte Anmeldung beim Netzbetreiber.

Häufige Auffälligkeiten

Aus 320 ausgewerteten Endkunden-Angeboten 2024 und 2025 stechen drei Muster hervor: Überschätzte Ertragsprognose um 8 bis 14 % gegenüber PVGIS-Referenz; fehlende SAT-Klausel (Schutz gegen Anlagentotalausfall) bei Hybridwechselrichtern; und ein "Komplettpreis", in dem Gerüst, Zählerschrank-Tausch und Netzanmeldung fehlen – Nachforderung im Schnitt 1.400 bis 2.800 € nach Vertragsabschluss. Auch die Frage des Eigentums am Modul nach 10 Jahren Mietlaufzeit wird in jedem zweiten Vertrag verschleiert.

Was die Prüfung leistet

Sie laden das PDF-Angebot hoch (max. 20 MB), wir liefern binnen 48 Stunden eine Liste mit konkreten Rückfragen, die Sie an Ihren Fachbetrieb richten. Wir sind kein Konkurrenz-Anbieter, sondern eine unabhängige zweite Meinung. Kein Verkauf von Modulen, keine Vermittlung an andere Betriebe. Pauschalpreis 49 €.

Beispiel-Resultat

Ein typischer Befundbericht umfasst zwei bis drei Seiten und enthält am Ende eine priorisierte Liste mit drei bis fünf Punkten, die der Kunde im Nachverhandlungsgespräch ansprechen sollte. In rund 70 % der geprüften Angebote führte das zu einer schriftlichen Konkretisierung oder einer Preisreduktion zwischen 400 und 2.100 €. Betreiber: Sönke Wessels, Science Works UG.